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Mit Roland Binz «Alls im Anke»

 

Mit seinen Geschichten und Gedichten formt und performt Roland Binz das neu, was ihm vor einem schweren Unfall am nächsten und wichtigsten war: seine Erfahrungen als Lehrer an der Gartenbauschule Oeschberg, seine Erlebnisse als letzter Leimiswiler Gemeindepräsident, aber auch seine Erinnerungen an das Leben mit den Menschen auf dem Land.

 

30 Jahre ist es her, seit Roland Binz, zum letzten Mal eigene literarische Texte verfasst und vorgetragen hat. Damals ist er als Einmannkabarettist mit «kabarettistischen Stichwortbildern» und Musik von Schifer Schafer durch die halbe Schweiz getingelt. «Mit Schifer habe ich wie jetzt mit Thomas Aeschbacher versucht, meine Texte mit Musik zu vereinen», sagt Binz. «Früher schrieb ich aber noch alles in Hochdeutsch. Heute nur noch in meiner Alltags- und Umgangssprache.»

 

Thomas Aeschbachers Schwyzerörgeli liegt Roland Binz genauso direkt und nah am Gemüt und Herzen wie das Berndeutsche: «Nach einem Ereignis wie meinem Unfall ist man hochsensibel, dünnhäutig, emotional. Um das in Worte zu fassen, was man in dieser Situation sagen will und erzählen muss, braucht man feinste Nuancen, die für mich nur im Dialekt möglich sind.» Aeschbacher sagt über Binz: «Man spürt zwar in den Texten von Roland Binz das Emmental, aber es ist nicht das Emmental aus der Werbung, hier hat die Neuzeit Einzug gehalten. Ja, diese Welt gibt es und es ist schön, sie zum Klingen zu bringen. Ich schätze dabei Rolands spontane und humorvolle Art, damit umzugehen.»

 

Mehr zum gemeinsamen Programm «Alls im Anke» finden Sie hier.

 

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