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Zwischen Tradition und Experimenten

 

Was ist denn so spannend an der Volksmusik? Thomas Aeschbacher verschluckt nach dieser Frage ein spontanes mmmuuuhhhhhh!. Er sagt: «Spannend sind die Leute, die Volksmusik machen. Spannend sind aber auch die Orte, an denen sie stattfindet. Im Konzertsaal genauso wie in der Beiz, draussen auf Plätzen oder in der der Kirche. Volksmusik findet irgendwo statt und erobert so auch immer wieder neue Klangräume und Klangwelten.»

 

Er fühle sich übrigens auch in der traditionellen Volksmusik wohl und frei. Er nehme sich aber auch die Freiheit, über die Grenzen zu grasen. Grenzen und Korsetts fernab aller Klichees zu sprengen sei halt schon höchst lustvoll. Ohne die Tradition und die Wurzeln je zu verleugnen. Warum auch? «Es reizt mich nach wie vor, ein traditionelles Stück von Res Gwerder zu spielen – vom Instrument her, wegen der Technik, der Virtuosität und der Interpretation. Oder ein Jodellied zu begleiten. Zum Tanz aufzuspielen. Und selbst zu jodeln!»

 

Auf seinem musikalischen Weg zwischen Tradition und Experimenten trifft Thomas Aeschbacher mit seinen Instrumenten immer wieder auf neue spannende Weggefährten. Viele sind in der gleichen Richtung unterwegs. Es entstehen neue Projekte, gemeinsame Produkte und Produktionen. Diesseits und jenseits der Grenzen und Korsetts. Es wächst sachte zusammen, was zusammengehört.